Nicht nur die Jungs haben ein Anrecht auf ihren wilden Abend vor der
Eheschließung. Inzwischen haben sich auch die Bräute emanzipiert und
hauen genauso auf den Putz wie ihre zukünftigen Gatten.
Dabei steht vor allem der Spaß der Freundinnen im Vordergrund. Die Braut
wird genauso wie auch der Bräutigam ahnungslos von zuhause abgeholt und
bekommt ein entsprechendes Outfit verpasst. Eine Spielart ist auch, dass
die Braut zwar weiß, dass man etwas für sie plant, aber nicht was. Ihr
wird nur mitgeteilt, in welchem Outfit sie sich wo einzufinden hat.
Und dann geht der Spaß – auf Kosten der Braut – erst richtig los.
Verkleidungen als Engel oder Teufel sind noch die netteren Varianten.
Viele Rheinländerinnen haben so etwas sowieso vom letzten Karneval noch
im Schrank. Die Spiele, die für die Jungs entwickelt wurden, können
bei den Mädels ebenfalls zum Einsatz kommen.
Ziel ist es dabei, möglichst viel Spaß für wenig Geld zu haben. Die Braut
wird zwar von ihren Freundinnen ausgehalten, muss aber kräftig mitverdienen,
z.B. durch den Verkauf von Dingen.