Der schlimmste Alptraum auf einer Hochzeitsfeier ist, dass sich die Gäste langweilen könnten.
Ist die Zeremonie erst einmal vorbei und wartet der hungrige Gast auf sein Essen, so kann dies
schon einmal passieren. Schließlich steht der Gast nicht, wie das Brautpaar, ständig im Mittelpunkt
der allgemeinen Aufmerksamkeit. Damit nun das Ganze aber aufgelockert wird, kann die Feier durch
Spiele aufgelockert werden. Diese Spiele planen und organisieren die Gäste selbst.
Bestimmen Sie als Brautpaar einen festen Ansprechpartner für die Koordination von Spielen und Aktionen.
So ist später kein Gast enttäuscht, dass sein mühsam vorbereitetes Spiel bereits von einem anderen
Eingeladenen dem Brautpaar präsentiert wird.
Auch gilt es darauf zu achten, dass die Spiele in einem ausgewogenen Verhältnis zur restlichen
Rahmenhandlung der Hochzeitsfeier stehen. Da die Spiele im späteren Abendverlauf, wenn getanzt wird,
schnell dazu führen können, dass die Tanzfläche mit einem Schlag leergefegt ist, sollten Spiele vor
allem vor dem Beginn des Tanzens durchgeführt werden – außer, es handelt sich um Tanzspiele.
Informieren Sie als Brautpaar Ihren Spiele-Organisator davon, wenn Sie bestimmte Spiele auf gar keinen
Fall machen möchten. Dies gilt z. B. auch für eine Brautentführung.
Grundsätzlich dürfen Hochzeitsspiele niemanden beleidigen oder schlecht aussehen lassen. Werden
Gäste oder Brautpaar lächerlich gemacht, so schadet dies im Allgemeinen der Stimmung.
Spiele sind jedoch nicht nur zur Belustigung der Gäste gedacht. Einige von ihnen dienen auch dazu,
die Kasse des Brautpaares ein wenig aufzubessern. Viele der Hochzeitsspiele sind aus einer Tradition
entstanden und gelten als fruchtbarkeitsfördernd.