NRW Hochzeit

Der Verlobungsring

Tradition und Symbol eines Versprechens

Verlobungsring auf Tulpe

Neben der eigentlichen Verlobung ist auch der Verlobungsring ein weit verbreiteter Brauch. Wer sich mit einem Verlobungsring die Treue gelobt, der tut aller Welt kund, dass sich hier zwei Menschen die Ehe versprochen haben. Der Ring ist dabei nicht nur ein Symbol für diesen Schwur, sondern darüber hinaus ein Glücksbringer. Denn es heißt: aus dem Rund eines Ringes kann das Glück nicht entweichen. Viele Paare wählen als Verlobungsring bereits den späteren Ehering. Dabei wechseln sie bei der eigentlichen Hochzeit dann einfach die Hand und schon wird aus dem Verlobungs- ein Ehering. Neben praktischen Aspekten - es ist kostengünstiger - kann damit auch ein Symbol gesetzt werden, dass die Liebe aus der Zeit vor der Heirat weiterhin bestehen bleibt und intensiviert wird.

Wenn eine Verlobungsfeier abgehalten wird, spielt ein weiterer Ring eine Rolle. So wird gemäß Brauch ein Ring in den Verlobungskuchen eingebacken. Die glückliche Finderin wird angeblich ebenfalls bald eine glückliche Braut - heißt es.

 

Tipp

Ist sich der Partner, der um die Hand des anderen anhält, nicht sicher, welche Ringgröße der oder die Zukünftige hat, so kann man sich schon mal aus der Schmuckschatulle des Partners bedienen. Mit dem so heimlich entwendeten Ringmuster kann der Juwelier dann an einem Messstab die richtige Ringgröße bestimmen.

Tipp

Will der Heiratswillige nicht allein entscheiden, welcher Verlobungsring es denn werden soll, so kann für den Antrag darauf auch verzichtet werden. Dann zieht das Paar später gemeinsam los, um die passenden Ringe auszusuchen.

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